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Begleittext
Aufbau der Arbeit
Themanwahl und Form des Produkts
Ursprünglich wollten wir uns mit Luzifer beschäftigen. Diese Idee kam uns, da es so viele Ansichten über den gefallen Engel gibt, die allesamt sehr interessant, aber auch oft total widersprüchlich. Die Idee war es, einen groben Überblick über die vorherrschenden Interpretationen über die Existenz des Teufels und dessen Erwähnung in den religiösen Schriften zu erarbeiten und diese dann in einem zweiten Teil zu einer Betrachtung einiger Gemälde zu diesem Thema zu verwenden.
Wir mussten jedoch feststellen, dass der von uns gewählte Themenbereich gewaltig ist und Einschränkungen unausweichlich sind. So beschlossen wir, das Thema auf die christlichen Quellen und Darstellungen zu beschränken, noch später mussten wir sogar beschliessen, das Neue Testament als Grundlage für den Hauptteil der Arbeit zu verwenden und das Alte Testament nur am Rande zu erwähnen, da dieses so viele Einflüsse aus noch älteren Religionen und deren Weltanschauungen, Weltentstehungsgeschichten sowie Demiurgen aufweist, dass eine im Rahmen unserer Arbeit sinnvolle Erarbeitung kaum möglich gewesen wäre.
So wurde der Schwerpunkt der Arbeit vom theoretischen Teil auf den etwas praktischeren Teil der Kunstbetrachtung verlagert. Die Arbeit sollte nun eine Betrachtung ausgewählter Kunstwerke, welche Luzifer zeigen, zum hauptsächlichen Inhalt haben. Jedoch mussten wir feststellen, dass ohne Vermittlung fundierten Wissens eine solche Betrachtung sehr trivial bleibt und leider wenig praktischen Nutzen hat.
Während unserer Suche nach möglichen Werken zu eben dieser Betrachtung kamen wir immer wieder an den Werken Hieronymus Boschs vorbei und waren sofort von deren erstaunlicher Andersartigkeit fasziniert. Wir waren uns schnell einig, den Luzifer-Schwerpunkt zu streichen und eine Arbeit über Hieronymus Bosch und seine für uns zu diesem Zeitpunkt nahezu unverstehbaren Werke zu schreiben.
Fragestellung
Uns wurde sehr bald klar, dass Hieronymus Bosch ein für seine Zeit aussergewöhnlicher Maler war. Sein ganzes Œuvre ist ganz anders, als man es von dieser Zeit kennt und erwartet. Schnell stellte sich für uns die Frage, warum Bosch denn so anders war. Woher nahm er all diese vielen Ideen?
Im Hauptteil der Arbeit wollen wir also Untersuchen, was denn die Umstände von Boschs Schaffen sowie die Hauptgründe für seine Andersartigkeit sind.
Motivation
Zwar hatten wir vor der Maturarbeit schon Werke Boschs gesehen, jedoch wurde uns noch nie genau bewusst, wie speziell diese eigentlich sind. Wir wollten wissen, wie es zu so speziellen Bildern kommen kann und was diese Bilder eigentlich für eine Bedeutung haben. Boschs Bilder sind für uns nicht nur sehr schön anzusehen, sondern geben Rätsel auf, deren Lösung wir suchen wollten.
Zudem wollten wir der Frage nachgehen, welchen religiösen, ethischen und moralischen Hintergrund die Bilder und damit der Mensch Hieronymus Bosch haben. Über ihn und sein Werk existieren die unterschiedlichsten Aussagen, denen wir nachgehen wollten.
Form des Produktes
Jedes Schaffen muss irgendeinen Antrieb haben. So kamen wir auf die Idee, ein Produkt zu gestalten, das unsere Arbeit für andere zugänglich und nutzbar macht. Auf diese Weise hat die Arbeit nicht nur für uns und unsere Matura, sondern auch für andere an Bosch Interessierte einen nachhaltigen Nutzen.
Wie kann man also seine Erkenntnisse einer möglichst grossen Gruppe Interessierter zugänglich machen? Zuerst dachten wir an eine Art Ausstellung in den Räumlichkeiten der NKSA mit einigen ausgewählten Bildern. Wir mussten aber schnell feststellen, dass die Kosten für angemessen grosse Reproduktionen in ausstellungstauglicher Qualität extrem teuer sind und mit teilweise bis zu 100€ pro Bild den Rahmen des uns Möglichen sprengten.
So kam uns die Idee, eine Homepage zu gestalten, da das Internet genau die Möglichkeiten bot, die wir uns wünschten: es ist einfach zugänglich und kann in der heutigen Zeit von vielen als Quelle benutzt werden, es ist schnell und bietet interessante Gestaltungsmöglichkeiten und es ist nicht zuletzt auch für uns eine Herausforderung, unsere Erkenntnisse in einer benutzerfreundlichen Form zu präsentieren.
Das Produkt
Layout
Die zu gestaltende Homepage sollte ein möglichst einfaches Layout haben. Wir wollten mit dem Erscheinungsbild möglichst nicht in Konkurrenz zu den Werken Boschs stehen. Auch sollte die Ladezeit für die Seite sehr kurz sein, um nicht unnötig die Bandbreite des Besuchers zu verbrauchen. Gleichzeitig sollte aber trotz aller Einfachheit und Schlichtheit eine intuitive Bedienung möglich sein. Der Anwender soll sich schnell und einfach auf der Seite zurechtfinden ohne lange nach den von ihm gewünschten Informationen suchen zu müssen.
Wir entschlossen uns also dafür, das Layout so weit wie möglich mit HTML (HyperText Markup Language) Tabellen und CSS (Cascading Style Sheets) zu realisieren. Auf diese Weise konnten wir das Grundgerüst der Seite farblich ansprechend aufbauen, ohne schon viele Bilder zu verwenden, die auf die Ladezeiten negative Auswirkungen hätten.
Das ganze Layout ohne Inhalt und ohne das Bild im oberen Teil besteht aus top.php, bottom,php, header.php und style.css und ist somit etwa 6,5 KByte gross. Die Graphik top.jpg am oberen Rand des Layouts ist 51,9 KByte gross. Auf der rechten Seite sieht man einen Ausschnitt aus dem Bild „Ansicht von `s-Hertogenbosch von Süden“ von Antonie van den Wijngaerde (um 1540/50). Es wäre möglich gewesen, hier eine GIF-Datei zu verwenden, aber dann hätte man ein Lizenz-Problem gehabt, da dieses Format patentiert ist.
Das Layout ist also mit dem Bild etwas weniger als 60 KByte gross. Die Ladezeiten sind also mit einer normalen ADSL Anbindung (600kbit down, 100kbit up) wie sie zum Beispiel die Swisscom mit Bluewin.ch anbietet schnell. Das Gleiche gilt für eine Cable Anbindung (2000kbit down, 400kbit up) wie sie zum Beispiel die CableCom anbietet. Jedoch ist die Ladezeit auch für ISDN-Benutzer noch kurz genug und sogar für Modem-Benutzer nicht unerträglich lange.
top.php
Am Anfang wird die Datei header.php inkludiert. Diese enthält HTML-Head sowie JavaScript und PHP-Script.
Die Seite besteht aus einer äusseren, blinden Tabelle (Zeile 5, top.php) zur Ausrichtung des Layouts im Browser-Fenster. Innerhalb dieser Tabelle kommt eine weitere blinde Tabelle (Zeile 9, top.php), welche das Grundgerüst des Layouts bildet, indem sie die Breite festlegt und eine Unterteilung in die drei Teile das Layouts ermöglicht: die Zeile für den Kopf, die Zeile für die Navigation und das Content-Window und die Fusszeile. Der Teil der Navigation und des Content-Windows beinhalten eine weitere Tabelle (Zeile 18, top.php), um Navigation und Content-Window sauber zu trennen. In der Navigationsliste selber hat es wiederum eine blinde Tabelle (Zeile 22, top.php), welche die übersichtliche Darstellung der einzelnen Menupunkte ermöglicht. Das Content-Window beinhaltet ebenfalls eine blinde Tabelle (Zeile 93, top.php). Dies wäre zwar angesichts des Inhaltes und dessen Präsentation nicht unbedingt nötig gewesen, jedoch wollten wir zwischen Layout und Text einen Abstand haben. Der einfachste Weg, diesen zu realisieren, war eine weitere Tabelle.
header.php
In dieser Datei finden sich zwei PHP-Funktionen (Zeile 28 und 34, header.php) sowie die nötigen JavaScripts (Zeile 9ff, header.php) zu einer der beiden Funktionen und der HTML-Head (Zeile 1-8, header.php).
Es ist zwar etwas unschön, dass der HTML-Head über header.php in index.php inkludiert werden muss, jedoch ist das eine saubere Möglichkeit, SKripte und Funktionen der Übersicht Willen aus index.php heraus zu nehmen. Lieder ist dies nur möglich, wenn nicht nur die JavaScript- und PHP-Funktionsangaben in header.php stehen, sondern auch der HTML-Header, da sonst die Skriptangaben nicht am richtigen Ort stehen.
In den Zeilen 28 bis 33 findet sich die Funktion „popup“, die dazugehörigen JavaScript-Angaben sind in den Zeilen 9 bis 24.
function popup($src, $txt, $title, $settings=0) {
if(empty($settings) && $imgsize=@getimagesize($src)) {
$settings="scrollbars=no,status=no,width=".max($imgsize[0],30).",
height=".max($imgsize[1],30).",left=100,top=100";
}
print "<a href=\"javascript:launchwin('popup.php?src=$src', '$title',
','$settings')\">$txt";
}
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<script language="JavaScript">
var javascript_version = 1.0;
</script>
<script language="JavaScript1.1">
javascript_version = 1.1;
</script>
<script language="JavaScript">
<!--
function launchwin(winurl,winname,winfeatures) {
newwin = window.open(winurl,winname,winfeatures);
if(javascript_version > 1.0) {
setTimeout('newwin.focus();',250);
}
}
//-->
</script>
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Diese Funktion ermöglicht es, bei einem Link auf ein Bild ein dynamisches Pop-Up Fenster zu generieren. Per PHP wird die Grösse des verlinkten Bildes ausgelesen sowie der Titel des Pop-Ups, der Text des Links und wenn nötig die Einstellungen des Fensters (werden keine Angaben gemacht, werden Standarteinstellungen verwendet). Diese Daten werden dann mit der JavaScript-Funktion „launchwindow“ (Zeile 17ff, header.php) zur Generierung des Pop-Ups genutzt.
Auf der Zeile 34 findet sich eine Funktion um das Verweisen in die Fusszeilen zu vereinfachen. Die Funktion besteht nur aus $num, welches bei jedem Aufruf um Eins vergrössert wird. Die Funktion gibt dann eine Hochzahl aus und macht aus dieser einen Link auf die Fusszeile mit den Literaturverweisen in der momentan betrachteten Datei ($PHP_SELF). Dies erleichtert das Angeben von Literatur enorm.
function up() {
global $num;
print "<a class=\"inhalt\"href=\"".$PHP_SELF."#lit\">
<sup>".++$num."</sup>";
}
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style.css
In dieser Datei sind alle stilistischen Angaben, die per class=““ eingebunden werden, definiert.
Speziell hierbei ist, dass es verschiedene Pseudoformate (:link, :visited, :hover, :active) für Links hat. Die normalen Link-Einstellungen sind auf den Zeilen 17 bis 48 definiert, die Einstellungen für den Inhalt im Content-Window sind auf den Zeilen 122 bis 153 angegeben und auf Zeile 155 bis 186 sind jene für die Site-Map.
Das Problem hierbei war die Kompatibilität zu den verschiedenen Browsern. Bei der Implementierung der verschiedenen Pseudoformate für Links funktionierte es zuerst mit dem am meisten benutzten Microsoft Internet Explorer nicht, wohl aber mit anderen Browsern wie zum Beispiel dem Mozilla Firebird. Die Lösung des Problems ist recht einfach: der Internet Explorer kann zwar mit verschiedenen Pseudoformaten umgehen, aber er verarbeitet diese nur, wenn sie genau in der oben genannten Reihenfolge angegeben werden
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